wahlbremer
have a nice day

Mrz
30

Auf der Suche nach einer Art Rückenpolster zum Anlehnen für’s Bett war ich gestern nach Feierabend in div. Geschäften unterwegs. Bisher muss ich mich noch mit einem Überbleibsel aus Jugendzimmerzeiten vergnügen (Kinder, wie die Zeit vergeht…). Das Teil ist jedoch in die Jahre gekommen und zerfleddert langsam, weshalb dringend Ersatz notwendig ist. Ein kurioses Kissen habe ich dann gestern ausfindig gemacht, aber leider vergessen, ein Foto zu machen. Die Oberfläche sah in etwa so aus:

Ich kam nicht umher, woran mich der – nennen wir es „Stoff“ – erinnerte: Schamhaare! Spontan fragte ich mich, ob sich wirklich jemand freiwillig auf so ein Ding legen möchte. Eigenartige Vorstellung, zukünftig wilde Rasierspiele mit seinem Kissen durchführen zu müssen, weil sich der Urwald nun dorthin verlagert hat ;o). Merkwürdiges Exemplar!

Mrz
29

Gestern ist endlich mal wieder was bloggenswertes passiert. Zwei Pakete warteten darauf, von mir in der Postfiliale abgeholt zu werden. Erstaunlicherweise gab es mal keine kilometerlange Warteschlange, nur ein Pärchen war vor mir dran. Der Typ hatte eine eigenartige Frisur. Die Seiten und Hinterkopf rasiert, nur oben einen kurzen Schopf. Gut, dass Geschmäcker verschieden sind! Die Uschi war von der Marke „Tussi“. Schon beim Hereinkommen fielen die Zwei sofort auf, da sie lautstark am diskutieren und schimpfen übereinander waren. Der Macker sagte ihr mit frechem Unter-, fast schon Befehlston, sie möge doch später Zigaretten holen. Das Blondchen reagierte nicht auf seine Anmache und ignorierte ihn. Prompt moserte er noch mehr rum, wieso sie ihm nicht antworte, das sei unverschämt etc. Sie entgegnete ihm dann, dass sie kurz etwas angeschaut habe. Beide schaukelten sich daraufhin noch mehr auf, doch bevor es zu heftig wurde, stiefelte sie schließlich aus dem Laden: „Ich warte draußen!“.

Der nächste Schalter wurde frei und Keule äußerte sein Anliegen. Grundsätzlich hätte man hier einen unhöflichen, pöbelnden Kunden erwartet – aber plötzlich war er wie ausgewechselt! Während er noch vor wenigen Augenblicken sein Anhängsel auf’s Übelste für alle hörbar anstänkerte, war er der Schrulle von der Post gegenüber wie ausgewechselt. Es war ihm möglich, freundlich zu reden, lockeren Smalltalk zu betreiben, sprach über das sonnige Wetter (!). Aber Hauptsache, er kann wegen ein paar popligen Kippen sein Püppchen anpöbeln…

Da fragt frau sich, was die Tante bei ihm hält. Für kein Geld der Welt (oder anderen gewissen „Vorzügen“ *fg*), würde ich mich von so einem Arschloch rund machen lassen…

Mrz
01

Faulheit gehört bestraft und das werde ich momentan. Meine aktuelle Musik-CD für’s Auto habe ich bereits bis zum Erbrechen gehört, es muss dringend etwas Neues her. Aus Mangel an brauchbaren Liedern, die einer CD würdig sind, entschied ich mich, mir zur Abwechslung mal ein Hörbuch einzuverleiben. Hier musste ich allerdings schnell feststellen, dass das nichts für mich ist. Das ständige aufmerksam zuhören müssen geht mir total auf den Keks, vor allem, wenn frau doch mal in Gedanken abschweift – sofort alles verpasst.

Die Alternative: das Radio! Hätte ich es mal doch lieber aus gelassen… da läuft eine Scheiße! Senderübergreifend ein einziges Gequäke und Gejaule. Ein Lied ist fiepsiger als das andere. Wenn ein Song mal ohne Piepstöne daher kommt, klingt die Melodie anderweitig nervig oder es wird fortlaufend der gleiche Text gesungen. Monotoner Einheitsbrei.

Und darum tret‘ ich das Radio ein.

Außerdem wird dauernd der gleiche Rotz gespielt. Als ob deren Playlist nur aus drei Songs besteht. Für meinen Musikgeschmack ist grundsätzlich nie was dabei. Vielleicht ein Stück von 100, welches hörenswert ist. Alles nur so ein Weichspülermist.

Und darum hack‘ ich das Radio klein.

Wenn zwischen den Ohrenkrebs erregenden sogenannten „Hits“ tatsächlich mal eine Pause ist, wird man mit stumpfsinnigem Moderatorengeplapper malträtiert. Herr, im Himmel, wer denkt sich eigentlich das Programm bei denen aus? Gibt es wirklich Leute, die das freiwillig hören (wollen oder vielleicht doch eher müssen)?

Und darum schmeiß‘ ich das Radio an die Wand.

Dabei ist es völlig egal, welcher Sender ausgewählt ist, die nehmen sich alle nichts. Bevor ich mir die Grütze anhöre, mache ich das Teil lieber aus.

Und darum zünd‘ ich das Radio an.

Die eigene CD ist doch immer noch das Beste – da weiß man, was man hat.

Und das Radio brennt.

Feb
24

Momentan ist es leider etwas ruhiger geworden. Es gibt auch nicht wirklich was zu berichten und die Konserve ist auch noch unausgegoren. Werde mich da mal ran machen und zusätzlich meine Lauscher aufsperren, damit bald wieder neue Artikel erscheinen. Wollte aber kurz ein Lebenszeichen von mir geben :-). Stay tuned!

Feb
09

Nachts um 01h in Bremen. Nichts ahnend saß ich vor meinem Computer, war am Daddeln und Skypen. Warum ich mich umgedreht habe, weiß ich nicht mehr. Was ich dann sah, hat mich die ganze Nacht auf Trab gehalten: ein dunkler, schwarzer Schatten huschte gegenüber an der Wand entlang. Ich sprang schnell auf und ging rüber, in der vagen Hoffnung, dass es BITTE nicht das sein wird, was ich befürchtete: eine Spinne!!! Herzklopfen machte sich breit.

Wie sollte es anders sein, es handelte sich natürlich um ein solches Ding – meine Freude konnte ich kaum in Grenzen halten, gehe ich doch so gern auf Tuchfühlung mit denen… und noch viel schlimmer: ich war allein!!! In der Panik wusste ich zunächst nicht, was ich machen sollte oder welche Waffe am Besten geeignet wäre, dieses Drecksteil zu eliminieren. Als ich mich besann, schnappte ich mir ein Buch und gerade, als ich mich mit vollem Elan auf das Monster stürzen wollte, flitzte das scheiß Viech weg! Nichts ist ekliger und gruseliger, als solche rasenden Speedy-Gonzales-Achtbeiner… *uarghs*. Sie verschanzte sich schließlich in einer Spalte. Kommt man doof ran, aber mit der dünnen Staubsaugerdüse machbar. Habe sie kurz beobachtet, was sie macht und ob sie brav sitzen bleibt und als sie sich nicht rührte, spurtete ich in die Abstellkammer. Ratzifatzi den Staubsauger hervor gekramt, zusammengebaut und wieder rein in die gute Stube Höhle der Verdammnis. Vor dem Einschalten nochmal die Lage gecheckt: die Bestie war nicht mehr da…

Großartig! Mein Herz rutschte immer weiter in die Hose, ich war schweißgebadet. In der Ecke, in die sich das unsägliche Mistvieh verzogen hat, steht außerdem noch unser Bett. Der Bereich grenzt natürlich an meine Schlafseite… Nachdem ich nun nichts mehr tun konnte, habe ich mich in meinen Chefsessel fallen lassen und erst mal eine Weile das Geschehen beobachtet. Vielleicht würde sie wieder auftauchen? Doch auch nach einer halben Stunde lugte mein Rivale nicht mehr hervor.

Weniger entspannt, aber etwas beruhigt, widmete ich mich dann wieder meinem Computer. Ablenkung war genau das Richtige! Im Hinterkopf jedoch schwirrte unaufhörlich mein Erzfeind herum. Irgendwann nach 02h schaltete ich dann doch meine Kiste aus. Um 0545h klingelt der Wecker, etwas Schlaf konnte nicht schaden. Allerdings war ich so aufgekratzt, ich war hellwach.

Konsequenzenanalyse: wo kann ich wie am weitesten entfernt vom Kriegsgebiet und sicher vor dem Monstrum pennen? Das Bett war ausgeschlossen: kontaminiert und Feindzone. Unser Einraumwohnklo schloss auch einen Raumwechsel aus. Mit Luftmatratze am Boden? Bot ebenfalls Angriffsfläche! Anfangs richtete ich mir den Chefsessel ein. Stellte allerdings schnell fest, dass das nichts taugte. Mein Nachtlager schlug ich dann schließlich auf dem Sofa auf. Bequem auf Dauer ist zwar anders (da lediglich ein Zweisitzer), aber annehmbar. Die Nachttischlampe über dem Bett blieb selbstverständlich an. Die Nacht verlief durchwachsen mit aberwitzigen Träumen, die Kreatur kam ebenfalls drin vor. Immer mal wieder bin ich aufgewacht und habe grob meinen Blick schweifen lassen. Das Ungetüm ließ sich nicht blicken. Um 4h klingelte mein Handy: Hasi am Apparat! Hat meine Not-SMS gelesen und fragte, wie’s mir geht. Danach konnte ich dann länger und besser pennen. Kurz vor 06h ratterte schließlich der Wecker los. Obwohl ich leicht gerädert war, habe ich mich noch nie so sehr über’s frühe Aufstehen gefreut. Endlich raus aus der Räuberhöhle!

Betrachtet man die Situation nüchtern, stellt man fest, dass es höchst albern ist, sich von solchem Getier auf der Nase rumtanzen zu lassen. Aber mit solchen Viechern stehe ich massiv auf Kriegsfuß. Dem Herrn L. sei an dieser Stelle für die ferntechnische Seelsorge gedankt ;o).

1:0 für die Spinne.

Feb
08

Es gibt Foto-Nachschub. Hier ein kleiner Vorgeschmack, das vollständige Album kann auf meiner neuen Flickr-Seite begutachtet werden.

Feb
02

Kürzlich haben wir uns entschieden, einen Stabmixer zu kaufen. Drei Anläufe haben wir gebraucht, um ein taugliches Gerät zu finden. Der erste Mixer (Kenwood) verrichtete sein Werk hervorragend, innerhalb kürzester Zeit war alles schön fein gemixt. Auch das Handling war super. Innen am Schneidewerk hatte er jedoch einen Plastikeinsatz und war außen mit Metall umhüllt. Einige Tage später fiel uns auf, dass Plastik und Metall an einer Seite nicht bündig abschließen und eine Spalte vorhanden ist – was bedeutet, dass das Püree dahinter gelangen und fröhlich gammeln kann. Beim nächsten Mixgang würde die braune Brühe dann im Essen landen. Lecker! Also zurückgeschickt.

Beim zweiten Gerät (Bosch) haben wir darauf geachtet, dass der Mixer unten komplett aus Metall ist. Jedoch hat er furchtbare Einschaltknöpfe. Viel zu klein und an einer Kante gelegen, sodass beim Drücken nach kurzer Zeit der Finger weh tut. Außerdem liegt er nur mäßig in der Hand und beim Pürieren tut er sich auch schwer: im Bottich merkt man permanent einen Widerstand, der nur sehr zaghaft weniger wird. Nach 2 Tagen fing das Messer bereits an zu rosten. Auch zurück geschickt.

Nun haben wir einen Philips. Auch hier kommt der Fuß ohne Plastik aus. Seine Arbeit macht er gut und Rost ist keiner zu finden. Die Knöpfe sind bequem zu erreichen, nichts schmerzt. Dieser Mixer darf bleiben :-).

Warum fabrizieren die Hersteller immer so einen Mist? Testen die ihre Produkte vorher nicht? Solche gravierenden Mängel müssen doch auffallen. Wir sprechen übrigens nicht über billige günstige Geräte. Alle drei liegen preislich bei ca. 90€.

Jan
31

Wie bereits angekündigt, werden wir unseren nächsten Urlaub auf Madeira verbringen. Ein Hotel ist gefunden und HIER soll es hingehen. Bis zum Ausspannen dauert es zwar noch, dafür ist die Vorfreude umso größer. Bin schon fleißig am Planen, welche Aktivitäten wir unternehmen könnten. Es gibt so viel Möglichkeiten, da wird die Entscheidung nicht leicht sein. Jeder Tag wird allerdings nicht knallhart verplant, sich nur mal auszuruhen kann auch schön sein. Wenn’s doch nur schon so weit wäre… *träum*.